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News: Nierenschutz im Alter - Teil 1

Die Nierenfunktion nimmt natürlicherweise mit zunehmendem Alter ab. Dadurch kann es zu einer Übersäuerung des Körpers und einer zusätzlichen Schädigung des Nierengewebes kommen. Die damit verbundenen Beschwerden reichen von Osteoporose und Muskelschwund bis zu einem Vitamin B12-Mangel. Die Nieren befreien als Ausscheidungsorgan den Körper von säurehaltigen Stoffwechselschlacken und giftigen Schadstoffen. Durch natürliche Alterungsprozesse stellt sich jedoch nach und nach eine Schwächung der Nierenfunktionen ein und es kann zu einer verstärkten Ansammlung von überschüssigen Säuren kommen. Die Nieren werden durch diese Belastung zusätzlich geschädigt, so dass sie die notwendige Ausscheidung der Säuren nicht mehr in ausreichendem Maße schaffen können. Mit zunehmendem Alter nimmt ihre Durchblutung um bis zu 60 Prozent ab und damit auch die Filterfunktion des Blutes. Es ist daher für einen effektiven Nierenschutz wichtig, die Nieren möglichst wenig mit Säuren zu belasten.

Säurebelastende Ernährung

Der Hauptanteil unserer westlichen Ernährung besteht aus Säure-bildenden Lebensmitteln. Besonders der hohe Anteil von tierischen Eiweißen verursacht einen starken Anstieg von organischen Säuren im Körper. Nur etwa 20 Prozent einer durchschnittlichen Mahlzeit besteht gegenwärtig aus Basenbildnern wie Obst und Gemüse. Eine eiweißreiche, Säure belastende Ernährung führt schnell zu einer Störung des harmonischen Säure-Basen-Verhältnisses mit den entsprechenden Folgen: Störungen im Calciumhaushalt der Knochen, Erkrankungen des Bewegungsapparates oder Allergien. Es gilt heute als gesichert, dass ein zu hoher Säuregehalt für einen großen Teil der verbreiteten chronischen Krankheiten verantwortlich ist. Falsche Ernährungsgewohnheiten, Bewegungsarmut und Stress sind die Hauptfaktoren, die zu einer chronischen Übersäuerung führen. Die natürlichen Ausscheidungsorgane, besonders die Nieren, können aus diesen Gründen die anfallenden Säuren nicht mehr effizient abtransportieren. Die Säuren lagern sich dann in Blutgefäßen, im Bindegewebe sowie in Knochen und Gelenken ab.

Übersäuerung macht krank

Bei einem gestörten Säure-Basen-Gleichgewicht können sich sehr früh Beschwerden entwickeln wie z. B. Säurekopfschmerzen, Muskelkrämpfe, Schlafstörungen, Gelenksymptome (Rheuma) und andere chronische Erkrankungen. Die Übersäuerung kann durch die frühzeitige und konsequente Einnahme eines magensaftresistenten Basenpräparates aufgehalten und wieder normalisiert werden. Besonders wichtig sind neben einer Ernährungsumstellung, körperliche Bewegung, ausreichend Schlaf und eine Verminderung von Alltagsstress.

 Teil 2 "Nierenschutz im Alter" lesen...

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