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Youtube Lehrfilm von Prof. Woodhouse zur Azidose

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Vortrag Prof. Woodhouse: Azidose und Laborparameter einfach erklärt

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Broschüre: Chronische Azidose

Bei eingeschränkter Nierenfunktion kann die Einnahme von Bikarbonat helfen, den Funktionsverlust der Niere zu bremsen und den Beginn der Dialysepflicht zu verzögern.

Broschüre: Saure Zeiten
für Ihren Körper

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Serum-Bicarbonat-Ausgleich verbessert Überleben

Die subakute chronische Azidose hat einen erheblichen Einfluss auf den Verlauf chronischer Erkrankungen. Sie beeinträchtigt unter anderem den Muskelstoffwechsel, steigert das Osteoporose-Risiko, stört die Herzfunktion und der Verlust der Nierenfunktion schreitet schneller voran.

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GRUNDLAGEN
 21.01.2021

Stoffwechsel und pH-Wert

Säure-Basen-Haushalt: Stoffwechsel und pH-Wert

In den etwa 70 Billionen (70.000.000.000.000) Körperzellen eines erwachsenen Menschen finden laufend biochemische Reaktionen statt. Man nennt das allgemein Stoffwechsel. Blut, Lymphe sowie die Flüssigkeit zwischen und in den einzelnen Zellen sorgen für den Austausch von Sauerstoff, Kohlendioxid, Nährstoffen und Stoffwechselendprodukten.

Die bestmögliche Funktion jeder einzelnen Körperzelle ist daher abhängig vom funktionierenden Transfer und von einer fein austarierten Balance zwischen ihnen. 74 Milliarden (74.000.000.000) Zellen sterben täglich ab. Der Körper ersetzt sie durch eben so viele neue. Die reihen sich alle wieder problemlos in dieses 'Stoffwechselkonzert' ein.

Säure-Basen-Balance

Das richtige Wirken und Zusammenspiel der Zellen ist u. a. stark abhängig von der richtigen Balance im Säure-Basen-Haushalt. Der Körper muss deshalb durch vielfältige Regulations- und Puffermechanismen dieses Gleichgewicht immer gewährleisten. Die Messgröße dafür ist der pH-Wert in einer Mess-Skala von 1 bis 14. 'pH' bedeutet potentia Hydrogenii (lat.: Potentia = Macht, Kraft, Konzentration) der Wasserstoffionen (lat.: Hydrogenium = Wasserstoff). Bei einem pH-Wert von 7,0 ist die Lösung neutral, d. h. es liegen gleich viel saure und basische Anteile vor.

Eine saure Verbindung weist einen pH-Wert unter 7,0 auf, eine basische hat einen über 7,0. Reines Wasser hat meist einen pH-Wert von 7,0. Je niedriger der pH-Wert ist, desto saurer ist die Lösung.

Pufferung durch Bikarbonat

Sehr viele Vorgänge in unserem Blut beeinflussen unser Wohlbefinden. Das ist auch kein Wunder, schließlich versorgt das Blut unsere Organe mit Sauerstoff und Nährstoffen und transportiert „Abfälle“ von dort weg. Daran sind viele Helferchen beteiligt, zum Beispiel Enzyme und Blutzellen. Denen geht es aber nur gut, wenn der pH-Wert des Blutes im neutralen Bereich liegt. Wird er zu sauer, verformen sie sich und arbeiten nicht mehr richtig. Das kann man sich in etwa so vorstellen wie bei einem Auto mit verzogenem Rahmen, das nicht mehr richtig auf der Straße liegt.

Damit sich also Enzyme und Blutzellen im Blut wohlfühlen und gut arbeiten, „puffert“ unser Körper Säuren und Basen ab, die wir mit der Nahrung aufnehmen oder durch Muskelarbeit gebildet werden. Abpuffern bedeutet, dass die sauren oder basischen Substanzen im Blut so verändert werden, dass sie ihre sauren oder basischen Eigenschaften verlieren und sich ihr pH-Wert in den neutralen Bereich bewegt. Der Körper hat dazu spezielle Puffersubstanzen, z. B. Bikarbonat.

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Übersicht Grundlagen der Azidose

Grundlagen der KörperchemieDie Balance zu halten, ist überall im Leben wichtig. Auch unser Körper ist wunderbar geübt im Ausgleichen, zum Beispiel von sauren und basischen Umwelteinflüssen. Doch auch er stößt irgendwann an seine Grenzen, es entsteht eine dauerhafte Übersäuerung des Körpers, die als chronische metabolische Azidose bezeichnet wird.

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Was bedeutet Übersäuerung?

Was bedeutet Übersäuerung? Eine Azidose (anderer Fachbegriff: Azidämie) ist eine krankhafte Anhäufung von Säuren im Blut. Unter normalen Bedingungen stellt der Körper den Blut-pH-Wert durch verschiedene Puffersysteme und Kompensations-Mechanismen in sehr engen Grenzen zwischen 7,37 und 7,45 (also leicht basisch) ein. Hier haben die meisten Gewebe, Zellen und Enzyme ihr Funktionsoptimum.

 

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