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Serum-Bicarbonat-Ausgleich verbessert Überleben

Die subakute chronische Azidose hat einen erheblichen Einfluss auf den Verlauf chronischer Erkrankungen. Sie beeinträchtigt unter anderem den Muskelstoffwechsel, steigert das Osteoporose-Risiko, stört die Herzfunktion und der Verlust der Nierenfunktion schreitet schneller voran.

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KRANKHEITEN
 27.08.2020

Osteoporose durch chronische Azidose

Osteoporose bei alten Frauen

Die chronische Übersäuerung als 'Knochenräuber'

Osteopenie (Vorstufe) und Osteoporose sind systemische Erkrankung des Skeletts, die durch eine reduzierte Knochenmasse, eine Verschlechterung der Mikroarchitektur des Knochengewebes und eine erhöhte Knochenbrüchigkeit gekennzeichnet sind. Gerade bei älteren Patienten trägt eine chronische Übersäuerung möglicherweise erheblich zur Entstehung einer Osteoporose bei. Untersuchungen zeigten, dass besonders bei Frauen nach den Wechseljahren die Übersäuerung zu einer bedeutsamen Zunahme des Knochenabbaus führt.

Bei einer chronischen Übersäuerung (cmA) holt sich der Körper Kalzium-Phosphat-Verbindungen aus den Knochen, um vermehrt Säurepuffer aufzubauen. Dabei kann der Kalziumverlust aus dem Skelett die mögliche Neuaufnahme von Kalzium (Calcium) aus der Nahrung überschreiten. So kann eine cmA zur Mitursache für eine Osteoporose werden. Selbst die zusätzliche Zufuhr über Nahrungsergänzungsmittel von Calcium () und Vitamin-D () wirkt dann nur halb so gut und kann die Vorbeugungsbemühungen in einem chronisch übersäuerten Organismus wieder zunichte machen. Daher ist es oftmals sinnvoll, zusätzlich magensaftresistentes Natriumhydrogencarbonat () einzunehmen.

Wissen
Mehr zur Osteoporose können Sie in der folgenden wissenschaftlichen Ausarbeitung lesen. Hier beantworten wir Fragen zur Häufigkeit der Osteoporose in bestimmten Altersklassen, zu Risikofaktoren und beschreiben die therapeutischen Möglichkeiten.

Osteoporose-Risiko-Test

Der gemeinnützige und soziale OSD (Osteoporose Selbsthilfegruppen Dachverband e.V.) bietet ein Osteoporose-Risiko-Test als PDF-Download an: zum Osteoporose-Risiko-Test

Wissenschaftliche Studien: Osteoporose und chronische Azidose

Verlust an Knochen- und Muskelmasse durch chronische Azidose

Die chronische Übersäuerung hat diverse negative klinische Konsequenzen auf Knochen und Muskeln. Sie verursacht bei Kindern ein verzögertes Wachstum und bei Erwachsenen einen Verlust an Knochen- und Muskelmasse. Wird die chronische Azidose mit Natriumbicarbonat korrigiert, können diese Prozesse vermieden werden. Hinweis: Bei chronischer Übersäuerung und Nierenschwäche können magensaftresistente Tabletten vom Arzt zu Lasten der Gesetzlichen Krankenkassen verschrieben werden.

Quelle: Mitch WE: Metabolic and clinical consequences of metabolic acidosis. J Nephrol. 2006 Mar-Apr;19 Suppl 9:S70-5. Zusammenfassung der Studie (engl.)

Chronische Übersäuerung ist ein wichtiger Risikofaktor für Frakturen

In einem systematischen Review über mehrere Studien wurde der negative Einfluss einer chronisch metabolischen Azidose (cmA) auf die Knochengesundheit belegt. Insbesondere bei alten Patienten ist die cmA ein entscheidender Risikofaktor für Knochenbrüche.

Quelle: Wynn E, et al.: Postgraduate Symposium: Positive influence of nutritional alkalinity on bone health. Proc Nutr Soc. 2010 Feb; 69(1):166-73. zur Originalstudie (engl.)

 
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Nierensteine, Gicht und Hyperurikämie

Rechter Fuß mit Entzündungen in den Zehengrundgelenken Die Hinweise, dass bestimmten Subpopulationen unter einer medikamentösen Harnsäure-senkenden Therapie (ULT) geschadet wird, führte zu der Empfehlung, eine asymptomatische Hyperurikämie – auch bei begleitender Nierenschwäche – zunächst nicht mit harnsäuresenkenden Medikamenten zu behandeln. Zur Sicherheit sollte bei diesen Patienten alle sechs Monate Kreatinin als Nierenfunktionswert kontrolliert werden.

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Nieren schützen mit Bicarbonat

Dialyse

Mit zunehmendem Alter gehen physiologischereise die Nierenfunktion und damit die Elimination von Säuren zurück. Chronische Volkskrankheiten wie Bluthochdruck und Diabetes mellitus verursachen bei vielen als sogenannte stumme, also ohne Schmerzen verlaufende, 'Nierenkillerkrankheiten' zusätzliche Nierenschäden. Die Folge ist eine progressive Nierenschwäche.

 

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